2. Ducati-Challenge Weekend!
Das 2. Wochenende zur DDC ist nun auch Geschichte.
Eine Überraschung hielt mein Kommen am Samstag Vormittag für mich bereit. Noch nie zuvor bin ich am Hungaroring gefahren und wurde sofort von Franz Plaßnik und Winni Peiritsch überfallen, ich solle mit ihnen doch für das Team Ducati, nachdem ich ja eh einen Tag Training verloren hatte, das Langstreckenrennen fahren. Ich stimmte dem zu und somit war ich schon gefangen.
Vorerst fuhr ich noch das Abschluss-Quali, damit ich mich nicht als Letzter in die Startaufstellung begeben und von ganz Hinten losfahren musste, was mir dann mit Startplatz 20 auch gelang.
Dann ging es auf zum Langstreckenrennen. Winni startete nach sehr gutem Quali aufgrund der unsicheren Wetterlage aus der Box und führte uns vom letzten, dem 44 auf den 28 Rang nach vorne. Nach etwa einer halben Stunde begann es dann heftig zu Regnen und zog ich in windeseile meine Regenreifen auf. In der Zwischenzeit setzte sich Franz auf sein Motorrad und fuhr 4 Runden bis mein Motorrad zur Ausfahrt bereit war. Als ich dann ins Rennen ging lagen wir auf Platz 28 und übergab ich nach etwa einer Stunde Regenschlacht und nun wieder auf halbwegs trockener Fahrbahn auf Platz 18 liegend abermals an Franz, welcher dann das Rennen bzw. die letzten 35 Minuten zu Ende und auf Rang 17 in der Gesamtwertung fuhr. Wir konnten In der LS Open Wertung mit unserer Teamleistung sogar den 9. Endrang belegen.
Am Sonntag ging es dann zum DDC Superbike Lauf. Ich hatte einen guten Start und kam aus der 1 Runde als Gesamt 16 zurück, somit hatte ich schon mal 4 Leute überholt. In den folgenden Runden konnte ich mich um etwa 9 Sekunden von meinem Verfolger absetzen bevor in der 5 Runde wieder Regen einsetzte. Aufgrund meines Ausfalles am Pann fuhr ich etwas zu verhalten und konnte mein Konkurent die Lücke zu mir wieder schließen. Zu dieser Zeit befand ich mich auf Platz 10. Plötzlich zeigte mir in der letzten Runde ein Streckenposten die blaue Flagge und dachte ich mir, dass die Spitze aufgrund meiner verhaltenen Fahrweise mit den Slicks im Regen schon hinter mir sei, weshalb ich meinen direkten Konkurenten sogar zeigte, wo er mich überholen könne. Als ich den Fehler der Streckenposten bemerkte, war es leider schon zu spät und konnte ich auf den letzten Metern nicht mehr an meinem Gegner vorbei, so blieb mir leider nur Rang 11. Ein tadelloses Rennen fuhr wieder mein Teamchef Peter Lietz, welcher auch diesen Lauf für sich entscheiden konnte. Gratulation!!
Schneebs
1. Ducati-Challenge Weekend!
Das 1. Ducati Challenge Weekend fand in der Zeit vom 23.04.2010 bis zum 25.04.2010 am Pannoniaring in Ungarn statt.
Nachdem ich mein Motorrad zum ersten Mal ausführte, bemühte ich mich im Training nicht aus dem Sattel zu steigen, was mir recht gut gelang. Im freien Training sowie im Qualifying wurden die Zeiten immer besser und konnte ich dann bei meiner ersten Ausfahrt auf der Duc eine 2:12:2 für mich anschreiben, was mir den 16. Startplatz sicherte. Am Sonntag ging ich gut gelaunt zum Aufwärmtraining, wobei ich nochmals eine kleine Zeitenverbesserung machte.
Um 13.30 Uhr kam es dann zum Start des 1. Duc-Challenge Rennens. In der Einführungsrunde war noch alles in bester Ordnung und hatte ich auch einen recht guten Start. In der Folge kam ich als 10. durch die ersten Kurven. Als ich dann in der Kurve 4 zum überholen ansetzen wollte und aufs Gas ging, gab es plötzlich einen Schlag auf meinen Fuß und einen lauten Knall. Kurz darauf stand ich schon in einer Nebelwand. Was war geschehen. Mir ist beim Beschleunigen die Kette gerissen und hat mir dabei meinen linken Motorgehäusedeckel zerschlagen, in der Folge auch noch meine Schwinge, meinen Rahmen und meinen Auspuff beschädigt, also war für mich nach wenigen Metern das Rennen schon beendet.
In der Folge blieb mir nichts anderes übrig, als das weitere Renngeschehen zu beobachten und konnte ich miterleben wie mein Teamchef Peter LIETZ vom Team Lietz Sport beim 1. Rennen den 1. Sieg einfuhr.
Schade auch für Chris Ljubi, welcher als Führender leider beim Anbremsen zur Kurve 5 zu Boden ging.
Also nachdem ich nun mitten im Neuaufbau meiner Duc bin, kann ich schon sagen, dass ich mich aufs nächste Weekend freue, ganz besondere deshalb, da sie am Freitag schon wieder zusammengeschraubt wird.
Das Ergebnis kommt sobald es bei GH-Moto Online erscheint auch zu meinen Ergebnissen dazu.
Auf ein besseres nächstes Wochenende!
Schneebs
Latest News!!!
Nun hat die Saisonvorbereitung für 2010 begonnen. In der Zeit zwischen dem 22.02.2010 und dem 25.02.2010 befindet sich unser Team in Cartagena (Spa), um den Winterschlaf aus den Knochen zu bringen und die neue R1 ausgiebig zu testen und kennen zu lernen. Da der Saisonausklang 2009 so hervorragend verlief, habe ich mich dazu entschlossen, 2010 in der IOEM, Klasse Superbike, an den Start zu gehen. Neue Sponsoren und Gönner sind dabei herzlich willkommen!!! Auch können sich Enthusiasten gerne auf Selbstkostenbasis an die Reise nach Cartagena und unserem Team anschließen!
Schneebs
23.-24.08.2009
An diesem Wochenende startete ich mit meiner neu gekauften und von Bike Promotion aufgebauten Macau R1 beim Central European Yamaha Cup in Pannonien. Ich saß dabei erst zum zweiten Mal auf diesem Motorrad und konnte auf Anhieb zwei Laufsiege in dieser Klasse einfahren.
Ich kann Euch sagen dieses Gefühl war herrlich, nach vier Monaten Verletzungspause und Krücken und Reha und und und war es endlich soweit und dann gleich so.
Danke an ALLE!! (Ärzte und Therapeuten)
Schneebs
27.07.2009
Am 06.07.2009, zu meinem Geburtstag, wurde aus einer dummen Rederei plötzlich mehr. Ich war mit meiner damalinge 1000er CBR, welche von mir über den Winter beniebel aufgebaut wurde am Salzburgring um dort nach meiner Verletzung zu testen. Was ich bis dorthinnicht wusste, war, dass mein Vorjahresveranstalter "BIKE PROMOTION" auch dort war. Nachdem den gesamten Tag über schon geblödelt wurde, dass ich wieder auf eine R1 umsteigen solle, wurde dies am Abend bei einer kleinen Feier dann nochmals aufgebracht. Als ich am 07.07.2009 wieder in Richtung Boxenausfahrt fuhr und mir diesmal die Ausfahrt von dem Meister mit dem Messgerät untersagt wurde, begab ich mich wieder in das Fahrerlager. Dort ließ ich meinem Unmut freien Lauf und begab mich zu "Micha", seines Zeichens Chief der Bike Promotion Abordnung. Ich teilte ihm diesen Umstand mit und sagte er mir darauf nur, mit der R1 wäre dir das nicht passiert. Gesagt getan, nachdem ich wieder zu Hause war, unterbreitete mir Micha ein Angebot und hatte ich mein Motorrad 10 Tage später verkauft und begab mich am 25.07.2009, um Mitternacht in Richtung des etwa 900km entfernten Oschersleben, um MEINE R1 abzuholen. Dies wurde zu einer Gewalttour, wo ich gemeinsam mit meinem Onkel, welcher mir das Ganze eingebrockt hatte, 19 Stunden Fahrtzeit hinter mich brachte. Wir kehrten dann um 23.45 Uhr des 26.07.2009 wieder nach Hause zurück. Nachnur wenigen Stunden Schlaf waren wir dann am 27.07.2009, in den Morgenstunden schon wieder auf dem Weg nach Pannonien um dort die R1 Probe zu fahren. Was ich dort erlebte, übersteigtjeder Beschreibung, ich fühlte mich auf diesem Motorrad während des 1en Turns wie der 1te Mensch. Ich dachte, mir bleibtr mein Hirn sstehen bei dieser Kraft. Jedesmal aus den Ecken raus, ging sie die nächsten zwei bis drei Gänge nur noch Hoch!!! Aber es war GEIL und ich freu mich jetzt schon auf meinen Gaststart am 23.08.2009 beim R1-Cup bei Bike Promotion!!!
Schneebs
15.06.2009
Endlich war es wieder soweit, am 15.06.2009 konnte ich nach meiner schweren Knieverletzung wieder aufs Motorrad steigen und einige Runden am Pann-Ring drehen. Nach anfänglicher Vorsicht, da ich nicht wusste wie es mit meinem Knie funktioniert, war es nach drei Runden Gewissheit, es funktikonierte und noch dazu ohne Schmerzen. Also nach deer anfänglichen Vorsicht kam dann im zweiten Turn schon die Freude am Fahren auf und wurden die Rundenzeiten mit meinem neuen Arbeitsgerät ordentlich nach unten geschraubt. Nach fast 10 Monaten Pause und meiner Verletzung blieb dann die Stoppuhr bei 2:08:788 stehen und war ich damit zufrieden. Für den ersten Test war dies recht erfolgreich und macht LUST auf mehr. Auch war ich sehr von der Fahrbahrkeit meiner neu Aufgebauten CBR 100 RR angetan. Das Ding geht wie SAU!!! Danke an alle die mir dabei geholfen haben.
Schneebs (ms-racing)
Schiunfall im Februar 2009!
Aufgrund eines Schiunfalles im Schiurlaub und des dabei erlittenen Kreuzbandrisses, Meniskusrisses und Seitenbandrisses im linken Knie, muss die Saison 2009 vorerst nach Hinten verlegt werden. Wenn bei der bevorstehende OP alles GUT verläuft, werde ich Mitte 2009 wieder im Sattel meiner CBR sitzen!!! Also wie schon 2005, was mich nicht umbringt macht mich nur stärker und so werde ich auch wieder diesmal zurückkommen!!!
mfg
Schneebs (MS-RACING)
Presseaussendung
Manfred Schneeberger
Central European Yamaha R1-Cup
Brünn 23. – 24.06.2008
Manfred Schneeberger

PRESSEAUSSENDUNG
Manfred Schneeberger
Central European Yamaha R1-Cup
Anfang mit Grauen!!!!!
Am 30.05.2008, um 06.30 Uhr ging das Unterfangen MOST los. Da ich bis 06.30 Uhr Dienst hatte und nicht früher weg konnte, klemmten wir uns eben um diese Zeit hinters Steuer und fuhren gegen Osten. Da die Zeittrainings schon um 09.00 Uhr begannen, gaben wir uns mühe die vorgeschriebenen 100km/h mit Anhänger einzuhalten, sodass wr nicht zuviel Zeit verlieren würden und ich wenigsten noch die Trainings nach der Mittagspause in Angriff nehmen könnte. Kurz gesagt die 100 fuhren wir überall!!!!
Noch müde von meinem Nachtdienst trieb mein Onkel den Wagen Richtung Grenze, wo ich meine Augen dann einigermaßen offen halten konnte. Kurz vor der Grenze übernahm ich das Steuer und es ging fröhlich weiter. Dank sei dem der das Navi erfand!!!!!
Bis dahin bzw. bis Prag verlief alles gut für uns, doch plötzlich tauchte in Prag ein Hinderniss namens Stau auf und den konnten wir nicht umfahren, also stellten wir uns der Herausforderung.
So dies hatten wir nun auch geschafft und gaben endlich wieder Gas. Gegen 13.10 Uhr hörte ich dann eine vertraute weibliche Stimme sagen, biegen sie rechts ab, sie haben ihr Ziel erreicht!!!
Endlich, nach knapp 7 Stunden war es soweit, das Fahrerlager kam zum Vorschein und mein Freund Elli hatte auch schon einen Platz für mich reserviert.
Kurz gesagt, ich aus dem Auto raus, in das Pressezentrum rein, mich anmelden, inzwischen mein Onkel „Otto“, Moped runter, Zelt aufgebaut, Moped hergerichtet, STARTBEREIT“. Inzwischen waren jedoch die Minuten wie Sekunden verflogen und es war schon 13.40 Uhr, also konnte ich das 1te Training abschreiben. Also ich nochmals ins Pressezentrum zur Ellen und flehte dort um Einteilung in eine andere Gruppe, um noch drei Trainings zu haben. Mein Flehen muss Eindruck gemacht haben, konnte in die andere Gruppe. Also ging es für mich erst um 14.00 Uhr los!!!
Da ich die Strecke so wie bisher alle anderen Strecken nicht kannte, kam wieder mein Freund Elli ins Spiel.
„Elli ich brauch dich für zwei drei Runden um die Bremspunkte zu finden und schon saßen wir am Moped. Nach nur einer Runde dachte ich mir, die Strecke liegt mir und ich kann auch ohne Elli die Bremspunkte finden, weshalb ich ihn kurzerhand auf der Start-Ziel überholte. Das ging dann für zwei Runden auch gut als ich wieder auf der Start-Ziel war, wählte ich für die neue Schikane einen dermaßen gewagten Bremspunkt, dass ich gleich mal in Richtung Botanik steuerte, was ich im letzten Moment aber noch verhindern konnte. Also gut dies sollte die einzige Schrecksekunde dieses Wochenende werden bzw. bleiben, dachte ich. Also nach Hinten gesehen, sah keinen anderen Fahrer kommen und wieder zurück auf die Ideallinie. So ging es dann die restlichen 15 Trainingsminuten, wo ich feststellen musste, dass ich mit der Strecke recht gut zurechtkam und auch gute Zeiten erzielte.
Im zweiten und dritten Turn wollte ich dann noch mehr auf Zeit gehen jedoch nichts riskieren, da ich noch etwas müde von der Arbeit war. Ich drehte behutsam meine Runden und reichte es doch noch zum 14ten Startplatz unter 38 Teilnehmern.
Der Samstag begann dann mit einem langen und einem kurzen Turn, wo ich meine Trainingszeiten vom Vortag sofort mal unterbot. Das stimmte mich dann fürs Rennen recht freundlich und konnte ich es kaum mehr erwarten.
Um 13.30 Uhr, stand dann Lauf 1 an, die Sonne knallte zu dieser Zeit bereits mit 32 Grad Celsius auf den Asphalt, wir rollten in die Startaufstellung und los ging es. Ich verfluchte mich und mein Motorrad wieder einmal, da ich den Start schon wieder versaute und fast nicht wegkam. Aber es war ja die Schikane nach der Start-Zielgeraden da, wo ich wieder aufschließen und an zwei Konkurrenten vorbeigehen konnte. Ich wehrte mich in der Folge mit allem was ich hatte bzw. was meine R1 so hergab, leider wurde ich dann noch von einem Konkurrenten überholt und konnte ich mich aufgrund des Leistungsminus meiner 2000er R1, nicht mehr halten, weshalb ich ihn ziehen lassen musste. Ich fuhr dann mein Rennen eher unspektakulär zu Ende und konnte als 14ter über den Zielstrich fahren. Das waren dann eben schon mal zwei Punkte!!!!
Zurück im Fahrerlager riss ich alles was an Getränken zu haben war an mich und goss es nur so in mich hinein, dass sich meine Poren auftaten und ich glaubte unter der Dusche zu stehen. Ich kann euch sagen, es war HEISS, aber es war noch nicht alles.
Schlimmer kam es dann bei Lauf 2, um 16.30 Uhr, inzwischen Zeigte das unbarmherzige Thermometer unglaubliche 36 Grad an und ich rang unter meinem Helm nur noch nach Luft. Endlich ging es wieder in die Startaufstellung und war es eine Freude, während der Einführungsrunde mit offenem Visier Luft zu ergattern. Ich stand wiederum am 14ten Startplatz, wobei es in den hinteren Reihen zu Verzögerungen kam, da wieder einmal einige Faherer während der Einführungsrunde vergassen, wo ihr Startplatz war. Nachdem das Thermometer 36 Grad anzeigte, dachte ich mir bis die Ampel auf Rot umspringt, bleibt der Gummi meiner Stiefel am Asphalt kleben. Dann war es endlich soweit, der Start, diesmal kam ich etwas besser weg und war gleich in einen Dreikampf verwickelt. Da ich mir dachte, dass ich meine Reifen ja erst wenige Runden gebraucht hatte, sprich Training und Rennen, wollte ich sie nicht wechseln sondern nahm das Rennen mit denselben in Angriff wie schon das Erste. Ich musste jedoch feststellen, dass ich die Rechnung ohne Sonne und Asphalt machte, ab der 4 Runde hatte ich so mit Hinterradslides zu kämpfen, dass ich das Gas nicht mehr voll am Kurvenausgang aufdrehen konnte, weshalb ich mir dachte, lass es sein, du musst nicht um jeden Preis an den Vordermännern dranbleiben, bring sie nur ins Ziel.
Das gelang mir dann auch mit wilden Rutschern über Vorder und Hinterrad jedoch kam ich heil über den Zielstrich. In der letzten Runde kam ich meinem Vordermann jedoch immer näher und wollte ich nochmals einen Angriff auf ihn starten, was mir jedoch ein fast Highsider schnell wieder ausredete, also lies ich mein Messer stecken und fuhr die letzte Runde behutsam ins Ziel, wobei ich leider nur den 16ten Rang, von diesmal 42 Teilnehmern, mit lediglich 4 Sekunden Rückstand auf die Punkte, einfuhr. Tja leider habe ich diesmal am falschen Fleck gespart und die Rechnung ohne Thermometer und ohne neue Reifen gemacht, sonst wären wieder Punkte drinnen gewesen.
Alles in allem kann ich mit dem Wochenende wieder zufrieden sein und möchte ich meinem Onkel „OTTO“ für die hervorragende Bereitstellung meiner R1, sowie Elli für die Einführungsrunde danken.
In diesem Sinne kann es gerne so weitergehen und werde ich dem nächsten Event schon mit Spannung und Freude entgegenfiebern. Auch werde ich mich bemühen ein etwas neueres Modell einer R1 zu bekommen, um meine Gegner etwas mehr ärgern zu können. So long und man sieht sich hoffentlich am Dienstag dem 24.06.2008 in Brünn wieder.
Dank möchte ich auch noch meinen Sponsoren:
METALLBAU SCHEIFLINGER, MEMOTEC, MOUNTAIN MOROTRS sowie RACE ATTACK(Gernot Hofer) und allen Cup-Sponsoren
entgegenbringen!
Manfred Schneeberger
PRESSEAUSSENDUNG
Manfred Schneeberger
Central European Yamaha R1-Cup
Endlich ist es soweit, ich kann endlich über die Ergebnisse berichten.
1. Lauf Schleizer Dreieck 26.-27.04.2008
Beim Auftakt zum Central European Yamaha R-Cup, am 26.04-27.04.2008 in Schleiz konnte im Training der 18. Startplatz (bei 44 Teilnehmern) herausgefahren werden. Aufgrund meiner Nervosität verschlief ich den Start und würgte zu allem Überdruss meinen Motor auch noch fast ab. Das Rennen verlief dann beherzt und ich konnte als 10. durchs Ziel fahren. Somit waren die ersten 6 Punkte für den R1-Cup mal eingefahren. Dank möchte ich meinem Mechaniker Otto entgegenbringen, der das gesamte Wochenende über im Dauereinsatz war und mir das Motorrad perfekt bereitstellte.
Lauf 2 u. 3 Lausitzring 8.-10.05.2008
Nach eher mäßigem Training, da die Strecke wie schon in Schleiz für mich Neuland war und ich erst den Kurs lernen musste, kam ich im Quali über Startplatz 21 (1. Lauf 38 bzw. 2. Lauf 46 Teilnehmer) nicht hinaus. Dafür nahm ich dann im Rennen mein Herz in die Hand sowie teilweise ließ ich mir selbst kalte Schauer über den Rücken laufen und kam in Lauf 1 als 12. durchs Ziel sowie musste ich mich in Lauf 2 mit Rang 15 begnügen. Alles in Allem kann ich wieder sagen, dass es ein durchaus erfolgreiches Wochenende mit punktereichen Rennen und einer von Otto sehr gut vorbereiteten R1 war.
Somit liege ich nach drei Cupläufen und einem irrsinnig großem Starterfeld nunmehr in der Zwischenwertung mit 11 Punkten auf dem 13. Rang der Gesamtwertung und freuen wir uns schon auf das nächste Rennen am 30.05.-1.06.2008 in Most.
Manfred Schneeberger
Schleiz 26.04.-27.04.2008
Am Wochenende zum 26.04.2008 war es endlich soweit, die erste Veranstaltung zum Central European YAMAHA R1-Cup ging in Schleiz über die Bühne. Mit dabei war ein großes und starkes Feld von Fahrern, wie der Deutsche Superstock-Meister des vergangenen Jahres u.v.m. Nachdem für unser Team heuer im Vordergrund steht, alle Strecken kennen zu lernen, setzten wir unsere Erwartungen nicht zu hoch, zumal ja auch erst das neu aufgebaute Motorrad seinen Funktionstest absolvieren musste. "Gute Arbeit von OTTO". Nachdem alles funktionierte steigerte ich mich von Runde zu Runde und konnte am Ende sogar von Startplatz 18 aus, (44 Teilnehmer) ins Rennen gehen. Den Start zum Rennen verschlief ich etwas bzw. war ich so nervös, dass mir fast der Motor abstarb. In der Folge fuhr ich jedoch ein perfektes Rennen und konnte am Ende den vorerst 14. Endrang belegen. Vorerst deshalb, da mehrere Fahrer teilnahmen, welche mit einer falschen Reifenmarke am Start waren und daher noch nachträglich disqualifiziert werden. Damit könnte ich unter die Top 10 vorrücken und somit war es ein voller Erfolg! Das VERSPRICHT nun schon einiges für den kommenden Event vom 08.05.2008 -11.05.2008 am Lausitzring. "So long" und auf ein hoffentlich ebenso erfreuliches Wochenende!!
Pann-Ring 02.04.2008

Beim 3. Skoox Cup Lauf am 02.04.2008, war es wieder so weit, mit guten Zeiten am Vormittag im Freien Fahren, wurde ich etwas unvernünftig und wollte beim Quali schon nach nur einer Runde voll andrücken. Es kam wie es kommen musste und wie es auch heißt, "Übermut tut selten Gut". In der 7ener Kurve gab ich etwas zu früh Gas und breitete meine Schwingen wieder einmal aus und meinem Chefmechaniker OTTO auch genannt "Onkel Otto" bereitete ich damit etwas Freude. Nachdem der Heckrahmen gerissen und und verbogen wurde sowie auch die Front etwas in Mitleidenschaft gezogen war, gab niemand mehr einen Cent dafür, dass an diesem Tag mit demselben Motorrad noch gefahren wird. Nach einer kurzen Nachdenkpause vom Onkel "DU DEPP is da eh nix passiert", stand das Bike um 17.00 Uhr (zwar etwas mit Pflaster bestückt, aber es stand) wieder auf der Strecke und es wurde, man glaubt es kaum mit diesem Bike auch wieder gefahren. Mein ganz besonderern DANK geht natürlich an OTTO sowie an ZSOLT, welcher noch Vorort meinte, kein Problem, ich rufe einen Freund an und eine Stunde später steht dein Motorrad wieder da wie neu. Es geschah wie es ZSOLT sagte, das Bike wurde verschrottet geholt und gebügelt wieder gebracht, "EINFACH UNGLAUBLICH"!!!! Danach kamen die Stunden meines "ONKELS", ich muss euch sagen, er hatte nicht mal Zeit um seine Kippen zu rauchen, um 17.00 Uhr saß ich wieder auf meinem Bike und konnte einige Runden drehen, um zu sehen ob alles noch geht und es ging wieder alles!!!! Also nochmals ein "DANKE" an alle Helfer und wir sehen uns am 21.04.2008 wieder am Pann um die Einstellungen für den ersten Meisterschaftslauf in Schleiz am 26.04.2008 durchzuführen. Ach ja am 19./20.04.2008 sind wir mit neuem Design und mit neu aufgebautem Bike beim Motorradfestival in der Eishalle Frohnleiten. Also auf ein zahlreiches Erscheinen freut sich das "ms-racing Team".
Pann-Ring 20.03.2008
Renndebüt Michael SCHUMACHER
Am 20.03.2008 gab Michael Schumacher 7facher Formel 1 Weltmeister sein Renndebüt bei einem Superbikerennen zum SKOOX CUP!

Es war schier unglaublich aber wahr, Michael Schumacher nahm an einem Rennen zum SKOOX CUP teil und belegte dabei den 3. Gesamtrang hinter den IDM-Superbikern Martin Bauer und Andreas Meklau!
Schumacher zeigte schon das gesamte Training mit Spitzenzeiten auf, wobei er im freien Training eine 2:00 in den pannonischen Asphalt knallte.
Mit einer Quali Zeit von 2:01, stellte er seine Honda wie es bei ihm in der F1 so üblich war, auf die Pole!
Das Rennen nahmen Schumi sowie Bauer und Meklau dann aus der letzten Reihe in Angriff und pflügten durch das Feld bis an die Spitze, wobei sie sich den Sieg unter sich ausmachten und so kam es sodann auch zum Zieleinlauf 1. Bauer; 2. Meklau und 3. Schumacher!!!!
Also ich verneige mich vor der Leistung dieses Ausnahmesportlers und bedanke mich hiermit, dass ich einer der wenigen sein durfte, welcher an seinem Debüt teilnahm.

MOST 30.05.-01.06.2008
Somit hat sich für mich der Kurztrip wieder ausgezahlt und sind wenigsten 4 Punkte für das Rennen die Folge, das zweite Rennen am Mittwoch musste ich leider wegen meiner URLAUBSSPERRE auslassen. Ach ja noch viele Grüsse an meine germanischen Freunde und ich Freu mich jetzt schon wieder RIESIG euch herzubrennen *gg* ab nun sind mir ja alle Strecken bekannt!!! (KAMOPFANSAGE, aber bitte nicht ganz so ERNST nehmen). Also bis OSCHERSLEBEN am 18.-20. Juli. Abschließend noch ein Lob auf "OTTO", der mir Heuer wirklich mit ganzem Herzen zur Seite steht und mir meine alte Dame immer toll auf die Räder stellt. "DANKE"
Beim Rennen hatten wir wieder mit 34 Grad Celsius und ich mit meinem Start zu kämpfen, wo ich wie schon üblich nicht vom Fleck kam. Daraufhin packte mich der Zorn dermaßen, dass ich auf alles was mir lieb war vergaß und konnte nach der 1ten Runde zum Spitzenpulk mit rund 15 Fahrern aufschließen. In der Folge war es ein beherztes Rennen mit wenig Zwischenfällen, wo ich mir wirkliche Chancen mit meiner alten Dame, (immerhin schon 8 Jahre am Buckel) ausrechnete um unter die ersten 10 zu fahren. Leider bekam ich im letzten Renndrittel derartige Schmerzen in meiner linken Schulter, sodass ich nicht mehr angreifen konnte und mich mit dem 12. Rang zufrieden geben musste. Nachdem mein Hintermann mir auch nicht mehr gefährlich werden konnte, fuhr ich die 4 Punkte für den 12. Rang nach Hause.
So gesagt getan, der zweite Turn ging dann um 10.30 los und fuhr ich auf Anhieb gleich mal Zeiten um 2.20, dass konnte sich dann schon sehen lassen und kam es so, dass ich zum ERSTEN MAL in der heurigen Saison meine Freunde ZAHNI und ELLI (GERMANEN) um zwei bzw. vier Sekunden hinter mir ließ. Trotzdem gibt es in diesem Cup genügend „SPINNER“ und kam ich mit meiner Zeit (bei diesmal 50 Startern) nur auf den 21 Startplatz!
Am Dienstag ging es dann um 09.20 Uhr zum 1. Training und waren die von mir dabei gefahrenen Zeiten zum Werfen. Ich dachte mir, dass gibt es doch nicht, du fahrst mit der 125er ja fast schneller als mit der 1000er. Das gab mir zu denken, doch da redete auch schon mein Freund Elli seines Zeichens „GERMANE“ auf mich ein und meinte, dass ich ja erst die ersten sieben Runden nach 8 Jahren Abstinenz von Brünn gefahren sei und es würde beim zweiten Turn schon funktionieren.
Wie ja schon hinlänglich bekannt, habe ich ja im Juni meine so genannte Urlaubssperre! Also wieder einmal nach einem Nachtdienst am Montagmorgen ins Auto und ab nach Brünn, um wenigsten an einem Rennen zum „Central European Yamaha R1-Cup“ teilzunehmen. Diesmal kannte ich aber zum Ersten Mal die Strecke, jedoch nur als 125ccm Fahrer. Nun ja, der Montag wurde dann, nachdem die Zeittrainings nur vormittags waren und wir erst um 13.00 Uhr an der Strecke waren, mit Zeltaufbau, Ausladen und Reifenwechsel verbracht.